Teilnehmer Investor Days Thüringen 2026
Pilotprojekt · 2026
Südeichsfeld
Thüringen, DE
51.181253°N · 10.265416°E

Eine kWh. · Drei Erlöse. · Ein System.

Strom steuerbare Rechenlast CO₂-neutrale Abwärme

Wir verwerten erneuerbare Energie dreifach am Standort — als Strom, als Rechenlast und als CO₂-neutrale Abwärme. Statt 4 ct/kWh Einspeisung erreichen wir 15–20 ct/kWh Realisierungserlös. Was sonst abgeregelt würde, wird vor Ort genutzt — netzdienlich, dezentral, sofort wertschöpfend.

Input
PV / Wind
Speicher
Batterie
Verwertung
Rechenlast
Nebenprodukt
Abwärme
Überschuss
Einspeisung
Pilotstandort · Südeichsfeld, Thüringen
51.181253°N · 10.265416°E
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01 / Vorteile

Vorteile auf einen Blick.

Ein System, das Ihre Energie an Ort und Stelle mehrfach verwertet — und damit aus jedem nicht-eingespeisten Überschuss zusätzlichen Erlös macht.

01

3–5× Erlös pro kWh.

Strom + Rechenlast + Wärme — auf dem gleichen kWh. Statt einer Einspeise­vergütung bekommen Sie drei parallele Erlösströme aus genau dem Strom, den Ihre Anlage ohnehin erzeugt.

×3 – 5
vs. reine Einspeisung
02

Rechenlast­modul am Standort.

Statt Strom über Netze zu schicken, wandeln wir ihn lokal in monetarisierbare Compute-Leistung um. Keine Netzentgelte, keine Abregelung, kein Wertverlust.

0 %
Abregelung
03

CO₂-neutrale Abwärme.

Die Abwärme aus dem Rechen­last­modul wird als Prozess- oder Heizwärme nutzbar — für Halle, Trocknung, Stall oder Wärmenetz. Wärmekosten sinken sofort.

−1 fossil
Heizquelle ersetzt
04

Real-World-Asset.

Echte Infrastruktur — PV, Speicher, Rechenlast­modul, Wärmetrasse. Das Pilotprojekt Süd­eichsfeld dient als Blueprint und ist auf weitere Standorte skalierbar.

1 → n
skalierbar
05

Echtzeit-Last für ein stabiles Netz.

Unser System ist eine regelbare, zuschaltbare Last: Es nimmt genau dann und dort Strom auf, wenn das Netz überlastet ist und sonst abgeregelt würde. So nehmen wir dem Netz in Echtzeit Last ab — aktiv, nicht nur passiv über lokalen Verbrauch. Das wirkt wie Flexibilität im Sinne von Redispatch und zuschaltbaren Lasten (§ 13k EnWG) und stabilisiert das Stromsystem im Moment des Engpasses.

Echtzeit
in Sekunden zuschaltbar
02 / Problem

Vergeudete Energie
= verlorenes Kapital.

Erzeugte Energie bleibt ungenutzt — und das Problem wächst. Mit dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien wird es nicht kleiner, sondern größer. Genau hier setzen wir an.

8–10TWh
abgeregelter Grünstrom pro Jahr — je nach Jahr und Abgrenzung.
Quelle · BNetzA / Bundestag · DE
435Mio €
entgangene Einnahmen, weil Strom abgeregelt statt verwertet wurde (2024: rund 554 Mio €).
Quelle · BMWE / Engpassmanagement · 2025
+18%
Anstieg von Abregelungs-Volumen mit jedem GW neuem PV-/Wind-Ausbau, der ohne lokale Verwertung an die Netze geht.
Quelle · Branchen-Schätzung 2025

Erlös pro kWh — Vergleich

Markt · Einspeisung ~ 4 ct
Markt · Direkt­vermarktung 5 – 7 ct
StRG · Mehrfach­verwertung 15 – 20 ct
Realisierter Erlös pro kWh aus Strom + Rechenlast + Wärme — am selben Standort.
Rechenbeispiel · illustrativ
200 MWh
sonst abgeregelter Überschuss / Jahr
8.000 €
Einspeisung (~ 4 ct/kWh)
30.000 €
StRG-Verwertung (konservativ 15 ct/kWh)
≈ 22.000 €
Mehrerlös / Jahr

Annahmen offengelegt: konservativ 15 ct/kWh aus der Mehrfach­verwertung (Strom + Rechenlast + Wärme); die Rechenlast-Vergütung ist abnahme- und vertragsbasiert, nicht an Börsen-/Marktpreis-Spitzen gekoppelt; Abwärme als Substitution fossiler Heizenergie. Werte illustrativ und standort­abhängig — Ihr konkreter Fall wird in der Standort­prüfung gerechnet.

Warum Mehrfach- statt Einfachnutzung
Reine Rechenzentrums-Nutzung
Ein Erlösstrom (Compute). Strom wird verbraucht, die Abwärme verpufft, der Netznutzen bleibt ungenutzt.
StRG · Mehrfach­verwertung
Drei Erlös­ströme aus derselben kWh — Strom + steuerbare Rechenlast + CO₂-neutrale Abwärme. Netzdienlich (§ 13k) und regulatorik-konform.
03 / Regulatorik

Der Regulierungs­rahmen
arbeitet für uns.

Unser Modell braucht keine Förderung — es fährt mit dem Trend, den der Gesetzgeber verbindlich macht: Mit „Nutzen statt Abregeln 2.0" (§ 13k EnWG) wird die lokale Verwertung von EE-Strom statt Abregelung oder Einspeisung gezielt attraktiv. Das ist Rückenwind statt Förderabhängigkeit — und genau hier setzt unsere Rechenlast vor Ort an.

§ 13kEnWG
„Nutzen statt Abregeln 2.0" — zuschaltbare Lasten nehmen EE-Strom auf statt Abregelung. ÜNB seit 01.10.2024, große VNB ab 01.04.2025.
Quelle · Bundesnetzagentur · § 13k EnWG
25.02.2025
Solarspitzengesetz in Kraft — Wegfall der EEG-Vergütung bei negativen Preisen für Neuanlagen, Einspeise­begrenzung ohne steuerbares Messsystem.
Quelle · BGBl. 2025 I Nr. 51
3Segmente
Im Rahmen vorgesehen — u. a. Substitution fossiler Wärme­erzeugung durch elektrische Wärme. Genau hier setzt unsere Abwärme an.
Quelle · netztransparenz.de · § 13k Abs. 8 EnWG
2027EEG-Reform
Auf EU-Vorgabe soll die fixe Einspeise­vergütung für neue EE-Anlagen ab 2027 einer marktlichen Verwertung über Differenz­verträge (CfD) weichen. Referenten­entwurf des BMWE liegt vor, derzeit in der Ressort­abstimmung — noch nicht beschlossen.
Quelle · BMWE-Referentenentwurf EEG 2027 (Stand 06/2026) · Stiftung Umweltenergierecht

Was die Regulierung bewegt

Das Solarspitzengesetz (in Kraft seit 25.02.2025) verschiebt den Wert von der Einspeisung hin zur lokalen Verwertung: keine EEG-Vergütung bei negativen Preisen, Einspeise­begrenzung ohne steuerbares Messsystem. Für Investoren heißt das De-Risking — das Modell läuft in der Stoßrichtung der Regulierung, nicht subventions­abhängig.

Zugleich kündigt sich ein Systemwechsel an: Auf EU-Vorgabe (VO 2024/1747) soll die feste Einspeise­vergütung für Neuanlagen ab 2027 marktlichen Differenz­verträgen (CfD) weichen. Der BMWE-Referenten­entwurf liegt vor, ist aber noch nicht beschlossen. Klar ist die Richtung — und genau hier setzt unsere lokale Verwertung über HPC-/Compute-Rechenlast an: ein planbarer, vom Netzpreis­signal weitgehend unabhängiger Erlöskanal.

Modell läuft in der Stoßrichtung der Regulierung — nicht dagegen.
Für Investoren

Sie prüfen StRG als Kapital- oder Finanzpartner? Wir teilen Pilot-Kennzahlen, die Unit Economics und die regulatorische Einordnung in einem unverbindlichen Investoren-Briefing — transparent, ohne Verkaufsdruck.

Investoren-Briefing anfordern
04 / Für wen

Für wen sich das rechnet.

Drei Ausgangslagen, eine Antwort: Wir machen den Strom, der heute Verlust oder Volatilität bedeutet, vor Ort zu Wert. Wie genau die Zusammenarbeit strukturiert wird — von der Abwärme­lieferung bis zur Anlagenseite — stimmen wir auf Ihren Standort ab.

A

Anlagen­betreiber mit Abregelungs­verlusten.

Schmerzpunkt: Ihr PV- oder Windstrom wird in Spitzenzeiten abgeregelt oder bei negativen Preisen wertlos — erzeugte Energie, für die Sie nichts erhalten.

StRG-Antwort: Wir nehmen Ihren sonst abgeregelten Überschuss­strom auf und verwerten ihn lokal in Rechenlast. Aus Abregelungs­verlust wird ein monetarisierbarer Erlösstrom — statt Stillstand der Anlage.

B

Standorte mit Wärmebedarf.

Schmerzpunkt: Trocknung, Stall, Halle oder Wärmenetz brauchen kontinuierlich Wärme — heute meist fossil, mit schwankenden Brennstoff­kosten und CO₂-Last.

StRG-Antwort: Sie beziehen die CO₂-neutrale Abwärme aus dem Rechenlast­modul als Prozess- oder Heizwärme und ersetzen eine fossile Heizquelle — planbar und am Standort.

C

Betriebe, die sich entkoppeln wollen.

Schmerzpunkt: Volatile Strompreise und steigende Netzentgelte machen Kosten unkalkulierbar; jede kWh aus dem Netz ist ein Risiko.

StRG-Antwort: Dezentrale Verwertung vor Ort macht Sie unabhängiger von Strompreis-Schwankungen und Netzentgelten. Energie wird dort genutzt, wo sie entsteht — kalkulierbar statt marktgetrieben.

Bestehende EE-Anlage
— optional. Mehrere Anlagen kombinierbar angeben.
Wärmebedarf am Standort
Mit „* " markierte Felder sind erforderlich. Pflichtangaben nach DSGVO Art. 6 (1) lit. a/b.
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